Zollgrenzschutz

Geschichte & Hintergründe

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Herzlich willkommen auf Zollgrenzschutz.de

Dies ist ein privater Webauftritt, der sich mit der Geschichte des Grenzaufsichtsdienstes und des Zollgrenzschutzes von 1919 bis 1950 beschäftigt. Mehr zu den Hintergründen und zur Nutzung dieser Seiten erfahren Sie in den rechtlichen Hinweisen.

Zollbeamte gliederten sich von 1920 bis 1945 in den Grenzabfertigungsdienst und den Grenzaufsichtsdienst. Während der Abfertigungsdienst Grenzübergänge zöllnerisch betreute, war der Aufsichtsdienst für die Überwachung der Staatsgrenze (grüne Grenze) und Verhinderung von Schmuggel, illegalen Grenzübertritten etc. zuständig. 1937 in Zollgrenzschutz umbenannt, gehörte die Organisation bis Mitte 1944 zum Finanzministerium. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Zollgrenzschutz in viele besetzte Gebiete verschlagen, wobei auch militärischer Einsatz stattfand. In der Nachkriegszeit übernahm der ZGS zunehmend Aufgaben der alliierten Besatzungsmächte an den Grenzen und ging Anfang der 50er Jahre in der Bundesfinanzverwaltung auf.

Über den Zollgrenzschutz ist heute nicht mehr viel bekannt, in der Literatur kommt das Thema kaum vor und Archive verfügen nur über wenige Dokumente. Deswegen ist trotz mehr als 10-jähriger Forschung eine vollständige Darstellung des Zollgrenzschutzes noch lange nicht abgeschlossen. Wenn Sie weiterführende Informationen, Dokumente, Bilder, Kontakte bzw. Fragen oder Anmerkungen haben, freue ich mich über Ihr E-Mail an email. Jede Anmerkung oder Unterstützung ist herzlich willkommen!

Im August 2012 feierte zollgrenzschutz.de sein 10-jähriges Bestehen. Dies wäre in diesem Umfang, mit inzwischen über 100 Seiten und eben sovielen Abbildungen, ohne die zahlreiche Hilfe durch Privatpersonen, Museen und Archiven nicht möglich gewesen. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!

Zollmuseum Friedrichs in Aachen: Sammlung gefährdet
Für einen bedeutenden Teil der Museumssammlung machen Erben des verstorbenen Gründers Ansprüche geltend, die auf etwa 30.000 Euro beziffert werden. Das durch die Heimatfreunde des Heydener Ländchens ehrenamtlich betreute Museum verfügt nicht über derart hohe finanzielle Mittel und ist zur Sicherung seiner Bestände dringend auf Spenden angewiesen. Spendenquittungen für die Steuererklärung können ausgestellt werden.

Empfänger: Heimatfreunde des Heydener Ländchens 1989 e.V.
IBAN: DE86390601801321280028
BIC: GENODED1AAC
Bitte tragen Sie im Verwendungszweck Name und Anschrift für die Spendenquittung ein.

Für einen Besuch des wirklich sehenswerten Museums finden Sie hier weitere Informationen.