Mit Beginn des Krieges wurden an die außerhalb der Reichsgrenzen eingesetzten Truppenteile der Wehrmacht Feldpostnummern (FPN) vergeben. Damit wollte man beim Postversand die im Einsatz befindlichen Einheiten vor dem Gegner verbergen. Durch Spionage oder verloren gegangene Sendungen hätte man sich ein Bild der eingesetzten Einheiten und des Zustandes bzw. der Moral machen können. Die Nummern bestanden aus fünf Ziffern, denen in der Regel noch ein Buchstabe folge, womit man die Gliederung einer Einheit abbilden konnte (Stab = A, 1. Kompanie = B, etc.). Die Vergabe war zufällig, nach Auflösung einer Einheit wurden sie erneut verwendet.
Im Laufe der Zeit erhielt auch der Zollgrenzschutz Feldpostnummern, sofern es im Einsatzgebiet keine deutsche (zivile) Postverwaltung gab. Fest an einem Ort stationierte Einheiten und Dienststellen bekamen ab 1942 (vor allem im Westen und Norden Europas) Sammel-Festpostnummern. Insgesamt gab es für Dienststellen und Einheiten des Zollgrenzschutzes 350 FPN.

copyright: www.zollgrenzschutz.dePost aus der Heimat ins "Feld" musste mit dem Name, Dienstgrad und der Feldpostnummer des Empfängers, sowie dem Wort Feldpost beschriftet werden.

Die FPN 47421 steht für das Bezirkszollkommissariat Morteau in Frankreich.

copyright: www.zollgrenzschutz.dePost in die Heimat erhielt neben Namen und Dienstgrad des Absenders einen Feldpost-Stempel seiner (übergeordneten) Dienststelle. Beim Zollgrenzschutz kam überwiegend ein Stempel mit der Aufschrift Dienststelle der Feldpost-Nummer XXXXX zum Einsatz.

Die FPN 08519 steht für das Bezirkszollkommissariat Morez in Frankreich.

copyright: www.zollgrenzschutz.de Anscheinend wurden für Post in die Heimat auch Stempel mit der Aufschrift Zollgrenzschutz - Dienststelle Fp. Nr. XXXXX verwendet, wobei durch die Einführung des Feldpostnummernsystems Einheit und Organisation des Absenders eigentlich geheim gehalten werden sollten.

Die FPN 30450 steht für die Befehlsstelle Maarssen in den Niederlanden.
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