Einheitliche Dienstausweise der Reichsfinanzverwaltung dürften zu Beginn der 1920er Jahre eingeführt worden sein. Vor 1919 waren Zoll- und Steuersachen Angelegenheit der Länder.
Nach 1933 wurden die Vorschriften neu gefaßt:
| Dienstzweig | Ausweis- farbe | Aussteller | Gültigkeit (Jahre)* | Formular- Nr. |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsprüfung | hellblau | Oberfinanzpräsident | 4 / 8 | ? |
| Vollziehungsdienst | hellblau | Vorsteher Hauptzollamt / BZKom | 4 / 8 | ? |
| Steuerfestsetzung, Steuernachprüfung, Steueraufsicht |
hellblau | Oberfinanzpräsident | 4 / 8 | ? |
| Steuerfahndungsdienst | hellblau | Oberfinanzpräsident | 4 / 8 | ? |
| Bodenschätzung | hellblau | Oberfinanzpräsident | 4 / 8 | ? |
| Zollfahndungsdienst | hellgrün | Oberfinanzpräsident | 4 / 8 | ? |
| Allgemeine Zollverwaltung | hellgrün | Vorsteher Hauptzollamt / BZKom | 4 / 8 | W 118 |
| Zollgrenzschutz | hellgrün | Vorsteher Hauptzollamt / BZKom | 2 / 4 | W 114a |
Die Ausweise hatten das Format Din A 6 (105 x 148), waren zweiseitig bedruckt und bestanden aus Papier, das auf ein Stoffgewebe aufgebracht war. Die vorgedruckten Texte der Rückseite konnten je nach Situation geändert oder ergänzt werden, während die Vorderseite einheitliche Merkmale aufzuweisen hatte:
• Foto
• Name
• Geburtsdatum
• Wohnort
• Nummer des Dienstausweises
• Stempel des Ausstellers
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